Ziel beim Anlegen von Festgeld sind maximale Zinsen. Diese Zinsen sind von ganz unterschiedlichen Faktoren geprägt. Herausragend wirkt hier die Europäische Zentralbank, mit dem von Ihr vorgegebenen Leitzins. Dieser liegt im Moment bei 0,00%. Diese „Nullzinsphase“ dauert nunmehr seit März 2016 an. Als Folge davon sinken nätürlich auch die Zinsen für Festgeldanlagen. Geldinstitute sind aufgrund der derzeitigen Zinslage nicht mehr so sehr auf Kredite von Anleger oder Kunde angewiesen.

Leitzinserhöhung vielleicht ab 2019

Wirtschaftswissenschaftler erwarten die nächste Erhöhung des Leitzinzsatzes ab 2019. Gleichzeitig ist nicht zu erwarten, dass die Zinsen für Anlagen oder Festgeld ansteigt. Nichts desto trotz gibt es Möglichkeiten, den Zinssatz für Festgeldanlagen deutlich höher als marktüblich abzuschließen.

Wichtig beim Anlegen von Festgeld

Kriterien, die den Zinssatz mit entscheiden sind Laufzeit der Anlage, Betrag der angelegt werden soll, Sicherungsmodalitäten der Einlage und die Servicequalität der unterschiedlichen Anbieter.

Laufzeit entscheidet Zinshöhe

Die Laufzeit ist der Faktor, mit dem die Zinshöhe der Festgeldanlage am meisten beeinflusst werden kann. Je länger die Laufzeit, desto höher die Zinsen. Kann der Festgeldpartner mit dem angelegten Geld länger arbeiten, kann aufgrund der Planungssicherheit auch mehr Zins angeboten werden. Bei einer Laufzeit von ca. 3 Jahren erreicht man an der Spitze bereits 1,60 % Zinsen. Die Empfehlung lautet daher, die gewünschte Anlage mit unterschiedlichen Laufzeiten zu vergleichen, und dann zu entscheiden.

Mindesthöhe Festgeld

Gewöhnlich spiegelt die Anlagesumme nicht den Zinssatz wieder. Im Gegenteil, sie hat nahezu keinen Einfluss auf die Zinsangebote. Allerdings zeigt sich mittlerweile, dass die Anlageinstitute dazu übergehen, Mindestbeträge für Tagesgeld zu fordern. Dies hat zur Folge, dass viele Produkte erst ab einem Mindestbetrag von 10.000,–€ abschließbar sind.

Sicherung der Einlage

Bei Tagesgeldanlagen kann man über den Zeitraum, den man vertraglich vereinbart nicht auf sein Geld zurückgreifen. Die richtige Absicherung des Kapitals ist daher sehr wichtig. Das gewählte Geldinstitut sollte daher einer deutschen, schwedischen, holländischen oder luxemburgischen Einlagensicherung angehören.

 

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